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Coinbase Einzahlung per SEPA und Klarna

Geld auf die Handelsplattform Coinbase einzahlen: Wie das per SEPA Überweisung und per Klarna geht und worauf du dabei achten musst, zeige ich dir in diesem Artikel.

Viel Spaß!


Wichtiger Hinweis: Die Inhalte in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung von Kryptowährungen oder sonstiger digitaler Wertgegenstände dar, sondern geben lediglich die Meinung des Autors wieder. Informiere dich immer eigenständig und hole bei Bedarf fachliche Unterstützung zu rechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen ein. Investiere nie mehr, als du bereit bist zu verlieren. Die vollständigen rechtlichen Hinweise findest du im Impressum (Link).


Geld auf die Krypto Handelsplattform Coinbase einzahlen,

ist einfach.

Dafür benötigst du zunächst ein Konto bei diesem Anbieter. Falls du noch kein Konto hast, kannst du eines unter diesem Referral-Link anlegen und bekommst 8 € in Bitcoin geschenkt (bei deinem ersten Kauf von Kryptowährungen im Wert von 100 US Dollar, beziehungsweise 88 €).

Außerdem habe ich in einem meiner vergangenen Artikel meine Erfahrungen mit Coinbase seit 2017 beschrieben. Schau also dort auch gerne einmal rein, falls du dir noch unsicher bist.

Du hast schon ein Konto bei Coinbase?

Wunderbar. Dann kannst du dich zuerst wie gewohnt einloggen:

Für eine erhöhte Sicherheit solltest du darauf achten, dass du beim Einloggen den sechsstelligen Code deiner „2-Faktor-Authentifizierung“ (2FA) eingeben musst. Falls diese Abfrage nicht erscheint, solltest du die 2FA unbedingt in deinen Coinbase Einstellungen aktivieren.

Zusatzinfo: Bei einer aktivierten 2-Faktor-Authentifizierung benötigst du neben deiner Emailadresse und deinem Passwort auch einen zusätzlichen Sicherheitscode, den sogenannten „zweiten Faktor“. Für den Abruf eines solchen Codes benötigst du eine separate App, wie beispielsweise den Authenticator von Microsoft oder von Google. Wahrscheinlich kennst du dieses Vorgehen auch bereits aus deinem normalen Online-Banking.

Direkt nach dem Einloggen landest du auf deinem Dashboard. Dort siehst du unter anderem dein Gesamtguthaben und den zugehörigen zeitlichen Verlauf.

Scrolle auf dem Dashboard etwas nach unten zum Abschnitt „Ihre Vermögenswerte“. Falls hier noch nicht die Währung „Euro“ (EUR) angezeigt wird, klicke auf „Alles anzeigen“. In meinem Fall zeigt mir Coinbase dann eine Liste der Kryptowährungen an, die in meinem Coinbase Konto liegen. Bei mir sind das viele kleine Kryptowährungen, die ich über die Zeit über das Programm Coinbase Earn verdient habe. Klicke nun auf die Zeile mit dem Eintrag „Euro“ (EUR).

Dadurch öffnet sich ein neues Fenster, das dir die Übersicht über die Währung Euro anzeigt. Außerdem werden dort die jeweiligen Kontobewegungen innerhalb deines Kontos dargestellt. Klicke im rechten Teil dieses Fensters auf den Button „Einzahlen“. Dadurch öffnet sich ein kleineres Fenster in der Mitte des Bildschirms, das dir zwei Möglichkeiten zur Einzahlung bietet. Diese sind in meinem Fall und während ich den Artikel schreibe:

  • Die SEPA-Einzahlung, also die normale Banküberweisung und
  • der SOFORT Service von Klarna.

Coinbase Einzahlung per SEPA-Überweisung

Um Geld auf Coinbase über das SEPA Verfahren einzuzahlen, reicht eine normale Überweisung an das richtige Konto.

Aber was ist das richtige Konto und wohin soll das Geld überwiesen werden?

Diese Informationen zeigt dir Coinbase direkt in dem nun bereits offenen Fenster unter dem Reiter „SEPA-Einzahlung“ an. Scrolle hier etwas herunter und du siehst die vollständigen Überweisungsdetails.

Von oben nach unten sind das die folgenden

Details der Überweisung

  • Referenznummer: Diese Referenznummer (tatsächlich handelt es sich um eine Buchstabenkombination) gehört eindeutig zu dir als Nutzer*in und zu deinem zugehörigen Konto bei Coinbase. Sie verwendest du bei deiner Überweisung als Verwendungszweck. Auf diese Weise kann dir Coinbase deine Überweisung zuordnen und zeigt sie dir nach der Bearbeitung korrekt in deinem Dashboard an.
  • IBAN des Empfängers: Die internationale Bankkontonummer von Coinbase. Sie beginnt mit „EE“, da sich das Empfängerkonto in Estland befindet.
  • Name des Empfängers: Coinbase Ireland Ltd., der europäische Ablege des US-amerikanischen Mutterunternehmens.
  • Bankland: Estland. Hierüber wurde früher das sogenannte „Passporting“ betrieben, noch bevor Coinbase in Deutschland eine eigene Bankenlizenz hatte.
  • Name der Bank / Bankadresse / Adresse des Empfängers: Weitere Informationen zum Empfänger, die für die Überweisung nicht zwingend nötig sind.
  • SWIFT / BIC: Geschäftskennzeichen der empfangenden Bank.

Mit diesen Überweisungsinformationen kannst du also aus deinem Online-Banking heraus eine normale Überweisung an dein Coinbase Konto vornehmen. Ich selbst bin bei der 1822direkt Bank und habe testweise einmal einen Betrag von 1,01 € an mein Coinbase Konto überwiesen. In meinem Online-Banking sieht das dann so aus, wobei ich nur meine eigene Konto- und Kundennummer und den Verwendungszweck – also meine Referenznummer von gerade eben – geschwärzt habe:

Als einzige Besonderheit musste ich bei der Durchführung der Überweisung in meinem Online-Banking auf „Auslandsüberweisung“ statt nur auf „Überweisung“ klicken.

Coinbase Einzahlung per SOFORT Überweisung von Klarna

Eine zweite Methode, um Geld auf das eigene Coinbase Konto einzuzahlen, ist der SOFORT Service von Klarna. Bei Klarna handelt es sich um einen schwedischen Zahlungsanbieter, der seit dem Jahr 2005 existiert. Um dein Geld über Klarna einzuzahlen, reicht ein Klick auf den zweiten Reiter des Einzahlungsfenster „SOFORT von Klarna“.

Dabei gibst du den Betrag ein, den du überweisen möchtest und klickst auf „Weiter“. In diesem Fall überweise ich 30,03 €, um über der Grenze von 30 € zu liegen, unter der Überweisungen ohne TAN durchgeführt werden können. Eine weitere Überweisung über 1,02 € habe ich außerdem durchgeführt, um diese TAN freie Überweisungsmöglichkeit zu testen, auf die ich hier aber nicht näher eingehe.

Bei Klarna werden Gebühren fällig

Daraufhin wird dir nochmals der Betrag angezeigt, den du über Klarna überweisen möchtest. Und den zugehörigen Überweisungsgebühren. Letztere fallen mit 0,65 € bei einer Überweisung von 30,03 € alles andere als gering aus, verglichen mit der kostenlosen Banküberweisung. Bestätige dieses Fenster, um fortzufahren.

Im Anschluss wirst du zu einer Eingabemaske von Klarna weitergeleitet, in der du nochmals den zu überweisenden Betrag siehst und deine jeweilige Bank per Suchfunktion auswählst. In meinem Fall überweise ich hier eben 30,03 €.

Im nächsten Schritt musst du die Online-Kennung deiner Bank und den zugehörigen Online-PIN eingeben. Außerdem musst du diese Transaktion im Schritt darauf sogar über die Eingabe deiner Transaktionsnummer (TAN) freigeben. Falls du Klarna in der Vergangenheit bereits einmal verwendet hast oder sich das für dich komisch anhört: Das tut es auch für mich.

Theoretisch läuft dieser Vorgang verschlüsselt ab und Klarna dürfte keinen Zugriff auf deine Daten erhalten. Praktisch gibst du aber deinen Nutzer*innennamen, dein Passwort und sogar die TAN deines Online-Bankings in eine Eingabemaske einer fremden Webseite ein, die nicht zu deiner Bank gehört. Aus diesem Grund – und da Klarna in der Vergangenheit in Bezug auf den Umgang mit Nutzer*innendaten immer wieder in der Kritik stand – nutze ich diese Form der Überweisung selbst allerdings normalerweise nicht.

Um die Transaktion letztendlich zu bestätigen, gibst du anschließend noch deine TAN ein und gibst die Überweisung damit frei.

Coinbase Einzahlung: Dauer der Überweisungen

Letztendlich ist die Dauer interessant, bis das Geld tatsächlich auf deinem Coinbase Konto landet und du es für den Kauf von Kryptowährungen einsetzen kannst. Diese Dauer variiert dabei stark, scheinbar abhängig vom Zeitpunkt deiner Überweisung – wie eben bei jeder anderen Überweisung auch. Testweise habe ich daher meine Überweisungen an einem Samstag Abend gegen 22 Uhr durchgeführt. Die Beträge wurden auch zeitnah in meinem Online-Banking abgebucht.

Die eigentliche Gutschrift der SEPA Überweisung auf meinem Coinbase Konto erfolgte dann erst am darauffolgenden Dienstag um 07:51 Uhr. Allerdings hatte ich in der Vergangenheit schon häufiger auf mein Coinbase Konto eingezahlt, woraufhin die Überweisungen auch deutlich schneller eintrafen. Manchmal war das direkt am Folgetag der Fall, manchmal aber auch schon am selben Werktag, sofern ich die Überweisung früh durchführte. Die Email vom Dienstag um 07:51 Uhr beinhaltete dann die Rückdatierung auf den Samstag, an dem ich das Geld überwiesen hatte.

Die eigentliche Wertstellung erfolgte dann auch am Dienstag in der Web-Übersicht meines Coinbase Kontos:

Interessanterweise sind meine beiden „SOFORT“ Überweisungen, die auch von meinem Konto abgebucht wurden, bisher noch nicht in meinem Coinbase Konto eingetroffen. Sobald das der Fall ist, schreibe ich hier ein kurzes Update.

Fazit

Coinbase Einzahlungen sind für mich aktuell per SEPA Banküberweisung oder über den SOFORT Service von Klarna möglich. Dabei habe ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit der „normalen“ Banküberweisung gemacht, die jedes Mal nur wenige Werktage später kostenfrei auf meinem Coinbase Konto eintraf. Der „SOFORT“ Service scheint hier allerdings seinem Namen nicht gerecht zu werden: Er kostet erhebliche Gebühren, hat einen aus meiner Sicht teilweise fragwürdigen Umgang mit Daten von Nutzer*innen und die Überweisung dauerte sogar länger als bei einer normalen SEPA Überweisung. Auch in Zukunft werde ich daher die normale Banküberweisung nutzen, um Geld auf Coinbase einzuzahlen.


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