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Krypto Snack #2: Welche Eigenschaften hat eine Blockchain?

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Krypto Snack gefällig? Hier erfährst du kurz und knapp, welche vier wichtigen Eigenschaften eine Blockchain hat.

Los geht’s!


Wichtiger Hinweis: Die Inhalte in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung von Kryptowährungen oder sonstiger digitaler Wertgegenstände dar, sondern geben lediglich die Meinung des Autors wieder. Informiere dich immer eigenständig und hole bei Bedarf fachliche Unterstützung zu rechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen ein. Investiere nie mehr, als du bereit bist zu verlieren. Die vollständigen rechtlichen Hinweise findest du im Impressum (Link).


Welche Eigenschaften hat eine Blockchain?

Heutige Blockchains haben eine Vielzahl von Eigenschaften, wovon vier die wahrscheinlich wichtigsten sind. Blockchains sind dezentral, irreversibel, transparent und pseudonym:

Dezentral

Anders als herkömmliche Datenbanken sind Blockchains „dezentrale“ Datenstrukturen. Das bedeutet, dass die abgespeicherten Informationen nicht auf einem einzigen Computer zentral abgelegt sind. Stattdessen liegen diese Informationen als verteilte Kopien auf den vielen, vielen Computern der unterschiedlichen Netzwerkteilnehmer*innen.

Fällt einer dieser Computer aus, so ist das kein Problem: Durch die verteilten Kopien ist die Blockchain auch weiterhin einsatzfähig. Und dadurch sehr robust.

Irreversibel

Als weitere Besonderheit ist die Historie einer Blockchain „irreversibel“. Das bedeutet, dass frühere Transaktionen nicht mehr umkehrbar sind. Oder anders: Wird eine Transaktion oder eine Information auf eine Blockchain geschrieben, verbleibt sie dort für immer. Eine nachträgliche Änderung ist dann nicht mehr möglich.

Neue Transaktionen und Informationen werden hingegen immer an die vorherigen Informationsblöcke angehängt, wodurch eine Blockchain länger und länger wird.

Transparent

Transaktionen auf einer Blockchain sind außerdem „transparent“. Das bedeutet, dass alle Transaktionen öffentlich dokumentiert werden und auch öffentlich einsehbar sind.

Du interessierst dich für eine bestimmte Transaktion? Kein Problem: Einfach den sogenannten Hash der Transaktion in einen Blockexplorer, wie zum Beispiel Etherscan eingeben. Als Ergebnis erhältst du eine Übersicht über die Transaktionsinhalte, wie zum Beispiel:

  • Sendungsadresse,
  • Empfangsadresse,
  • Zeitstempel der Transaktion,
  • gesendeter Betrag und
  • zahlreiche andere Sendungsinformationen.

Allerdings beantworten diese Informationen nicht direkt die Frage, welche Person sich hinter einer bestimmten Wallet Adresse verbirgt, was uns zur letzten Eigenschaft einer Blockchain führt, der Pseudonymität.

Pseudonym

Anders als häufig verbreitet, sind Blockchains nicht anonym. Sie sind „pseudonym“. Bei einer Transaktion erhält der/die Empfänger*in daher nur die Information, von welcher Wallet Adresse oder von welcher ENS Domain die Sendung stammt. Dein echter Name bleibt dabei im Verborgenen.

Anders sieht das aus, wenn dich der/die Empfänger*in kennt und gleichzeitig deine Senderadresse sieht. In Zukunft weiß die andere Person dann immer, dass es sich bei deiner Wallet Adresse tatsächlich um dich handelt. Ganz ähnlich wie ein Deckname, der gelüftet wurde.

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