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Krypto Depot No. 2: Der erste Kauf

Update Mai 2022: Mit dem Krypto Crash im Mai 2022 bietet sich eine Chance für mein 5000 € Krypto Depot und den ersten vorsichtigen Einstieg.

Was ich gekauft habe und warum, erfährst du in diesem Beitrag.

Los geht’s!


Wichtiger Hinweis: Die Inhalte in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung von Kryptowährungen oder sonstiger digitaler Wertgegenstände dar, sondern geben lediglich die Meinung des Autors wieder. Informiere dich immer eigenständig und hole bei Bedarf fachliche Unterstützung zu rechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen ein. Investiere nie mehr, als du bereit bist zu verlieren. Die vollständigen rechtlichen Hinweise findest du im Impressum (Link).


Das 5000 € Krypto Depot wird aktiv

Im Februar 2022 hatte ich das erste Mal das öffentliche Krypto Depot von kryptofelix.de angekündigt. Im April hatte ich mich dann dazu entschieden, das Krypto Depot mit einem Budget von 5000 € auszustatten. Warum ich das getan hatte und was die Beweggründe waren, habe ich im letzten Beitrag zum Krypto Depot beschrieben.

Seitdem sind wieder einige Wochen vergangen und bisher hatte ich noch keine Kryptowährungen gekauft.

Das war allerdings kein Zufall.

Seit etwa zwei Jahren waren die Preise für Kryptowährungen gestiegen. Zuerst moderat, dann stärker und im letzten Jahr beinahe explosionshaft. Die Preise vieler Kryptowährungen erreichten dann etwa Anfang Dezember 2021 ihren vorläufigen Höhepunkt.

Diese Preissteigerungen waren dabei, zumindest auf kurze Sicht, nicht nachhaltig. Und das ist auch der Grund weshalb ich mich schon frühzeitig auf einen Krypto Crash vorbereitet hatte.

Nach den ersten Preisstürzen, die bis etwa Ende Januar 2022 liefen, kam es dann Anfang April 2022 zu einem kurzzeitigen Kurssprung nach oben.

Bullen- oder Bärenmarkt, wie geht es weiter?

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob es sich bei den Kursrücksetzern Anfang des Jahres nur um eine Kurskorrektur handelte. Und ob die Preise im Anschluss noch stärker steigen würden – oder ob dieser Preisverfall den Anfang vom Ende des aktuellen Krypto Zyklus markierte.

Mittlerweile hat sich dieser Nebel gelichtet: Die Preise der allermeisten Kryptowährungen sind auf breiter Front eingebrochen. Und mittlerweile hat sich die Überzeugung am Markt breit gemacht, dass es sich nun um einen ordentlichen Bärenmarkt handelt.

Dabei besteht nun sogar die Möglichkeit, dass der nächste Kryptowinter heraufziehen könnte. Und während ich das hier schreibe, hat beispielsweise der Bitcoin seit dem letzten Allzeithoch vor etwa 7 Monaten 55% verloren.

Auch andere Kryptowährungen haben seit ihrem letzten Allzeithoch deutlich zweistellig verloren, beispielsweise:

  • Ether -61%
  • Binance Coin -54%
  • Ripple -88%
  • Solana -82%
  • Cardano -83%

Jetzt All-In? Eher nicht.

Ein berühmter Ruf aus den sozialen Netzwerken ist der des „All-Ins“. Also die Aufforderung, alles einzusetzen, was man hat – in Anlehnung an ein Pokerspiel.

Dass das keine gute Idee ist, weiß man spätestens, seit bekannt ist, dass das sogenannte „Market Timing“ – also den passgenauen Einstieg am Tiefpunkt der Preise – nur den wenigsten gelingt. Und seit sich das sogenannte „Dollar Cost Averaging“ durchgesetzt hat, bei dem du über einen längeren Zeitraum fortlaufend und regelmäßig kleinere Positionen zugekaufst.

Was ist also in der jetzigen Situation das Richtige?

Wie oben schon beschrieben, war es kein Zufall, dass ich bisher mit dem Budget von 5000 € noch keine Kryptowährungen für das Krypto Depot zugekauft hatte. Denn: Das Krypto Depot soll dir einen realistischen und ungeschönten Einblick in meine Handelsaktivitäten und mögliche Renditen geben. Das bedeutet aber nicht, dass ich alles direkt zu Beginn investiere, nur um mich wenige Monate später tief im Minus zu bewegen.

Da ich momentan von weiter fallenden Preisen ausgehe, eröffne ich das Krypto Depot daher nur mit einem sehr kleinen, strategischen Zukauf.

Ether: Der erste Zukauf für das Krypto Depot

Die erste Position meines Krypto Depots heißt: Ether.

Diese native Kryptowährung des Ethereum Netzwerkes ist für mich zweifelsohne ein Basisinvestment im Portfolio. Kurz zusammengefasst ist der Grund dafür der, dass sich der Wert – aus meiner Sicht – anders als beispielsweise beim Bitcoin aus der zugrundeliegenden Funktion ableitet: Um Smart Contracts und andere Anwendungen auf der Ethereum Blockchain nutzen zu können, wird im Normalfall immer die Kryptowährung Ether benötigt. Diese wird daher oft auch als Treibstoff für das Netzwerk interpretiert.

Gleichzeitig befindet sich das Ethereum Netzwerk gerade im Übergang vom Konsensalgorithmus „Proof-of-Work“, hin zu „Proof-of-Stake“, bei dem nur ein winziger Bruchteil der zuvor benötigten elektrischen Energie zum Betrieb des Netzwerkes aufgewendet werden muss.

Dabei steht die zuvor genannte Interpretation im Gegensatz zur kürzlich wenig differenzierten und wenig fundierten Aussage von Christine Lagarde, der Chefin der Europäischen Zentralbank. Diese hatte Kryptowährungen pauschal als wertlos abgetan:

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) hält Kryptowährungen für „nichts wert“. Doch auch ihr eigener Sohn hat in die Assets investiert, wie Christine Lagarde in einem Interview zugibt. Viel Hoffnung setzt sie in den Digital-Euro. https://t.co/HPi1N5Tut4

— FAZ Wirtschaft (@FAZ_Wirtschaft) May 23, 2022

Die ersten 250 € für das Krypto Depot

Für den ersten Zukauf für das Krypto Depot setze ich 250 € meiner verfügbaren 5000 €, beziehungsweise 5% des Gesamtbudgets ein.

Das hat für mich zwei Vorteile:

  1. Da Ether in den letzten 7 Monaten um etwa 61% gefallen ist, eröffne ich damit eine erste Position in meinem Portfolio. Um mein Portfolio bei weiter fallenden Preisen nicht direkt zu ruinieren, stellt dieser Kauf nur einen kleinen Teil meines Budgets dar.
  2. Die Kryptowährung benötige ich zwingend, um einige der nächsten Artikel auf kryptofelix.de schreiben zu können. Denn ohne diese Kryptowährung kann ich viele der dezentralen Anwendungen, die ich in den nächsten Artikel für dich teste und beschreibe, gar nicht erst nutzen.

Den eigentlichen Kauf habe ich dann über mein Konto bei Coinbase durchgeführt, wobei eine Gebühr von 3,67 € für den Kauf anfiel. Meine zugehörigen Erfahrungen mit Coinbase seit dem Jahr 2017 findest du hier.

Falls du dich ohnehin bei Coinbase registrieren möchtest, kannst du dafür meinen Referral-Link verwenden:

Konto bei Coinbase eröffnen (Referral-Link)

Bei einer Anmeldung über diesen Link schenkt dir Coinbase Bitcoins im Wert von 9 € (bei deinem ersten Kauf im Wert von mindestens 92 € – je nach aktuellem Wechselkurs Euro zu US Dollar).

Die eigentliche Auftragsvorschau sah in meinem Coinbase Konto dann so aus:

Im Hardware Wallet sind die Kryptowährungen sicher(er)

Mit den 250 € erhielt ich also etwa 0,145 ETH (Ether), die dann natürlich zunächst in meinem Konto bei Coinbase lagen.

Wie ich in einem meiner letzten Artikel beschrieben hatte, eignet sich eine solche Handelsplattform allerdings nicht, um deine Kryptowährungen sicher aufzubewahren.

Aus diesem Grund transferierte ich im zweiten Schritt die 0,145 ETH an mein Ledger Nano X Hardware Wallet. Falls du auf der Suche nach einem geeigneten Hardware Wallet bist, kannst du gerne diesen Affiliate-Link benutzen. Die 0,145 ETH wurden anschließend direkt in meiner Ledger Live Oberfläche auf meinem Desktop angezeigt.

Achtung: In diesem Screenshot werden nur etwa 210 € angezeigt, da ich in der Zwischenzeit auch noch eine kostenpflichtige Domain des Ethereum Name Services registriert hatte. Darauf gehe ich dann in einem der nächsten Artikel ein.


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